Die erste Säule: Tiergestützte Therapie

 

Warum tiergestützte Therapie?

Wie oft stehen wir im Alltag, sind müde und erschöpft, fühlen uns nicht gesehen, haben kein Vertrauen zu uns, haben einen langen Leidensweg, können uns nicht mehr spüren oder sind therapiemüde.

 

Ein Tier wertet nicht. Es hat Sinnesorgane, die so sensibel sind, dass sie direkt ins Herz schauen. Sie haben die Fähigkeit, den Menschen dort abzuholen, wo er gerade steht.

Das ist unser Ansatz: sich auf eine Wolke fallen zu lassen, sich frei und gleichzeitig geborgen zu fühlen.

 

Die tiergestützte Therapie hat ein definiertes therapeutisches Ziel, welches gemeinsam mit dem Klienten besprochen und erarbeitet wird.

Wir arbeiten mit dem Beziehungsdreieck Klient – Tier – Bezugsperson.

Tiergestützte Therapie beinhaltet Methoden, bei denen Klienten mit Tieren interagieren, über Tiere kommunizieren oder für Tiere tätig sind.

 

 

Unsere Ziele sind:

  •   Soziale Kompetenz zu fördern und zu aktivieren
  •   Kognitive und emotionale Funktionen wiederherzustellen und zu erhalten
  •  Wahrnehmung zu sensibilisieren
  •  Eingliederung in den Alltag
  •   Förderung der sozialen Kontakte
  •   Das Selbstwertgefühl zu steigern
  •   Das Wohlbefinden zu steigern

 

   Unsere spezifischen Ziele orientieren sich ausschließlich an den Bedürfnissen, Ressourcen und dem Störungsbild sowie dem Förderbedarf des jeweiligen Klienten.

 

 

Erfahrungsbericht einer Klientin, nach der ersten Einheit:

„Anfangs trug ich ein wenig Skepsis in mir, aufgrund meiner starken Antriebslosigkeit. Doch die verflog, als ich die Hunde sah. In dem Moment vergaß ich alle meine Sorgen und konnte mich auf die Hunde einlassen. Es war ein Gefühl von Loslassenkönnen; die Hunde gaben mir eine bestimmte Art von Zuneigung, die ich für mich annehmen konnte.

Das Spielen mit den Hunden ließ mich den Moment genießen, denn die Leichtigkeit der Tiere schien auf mich abzufärben. Es machte einfach Freude, den Hunden dabei zuzusehen, wie sie beispielsweise dem geworfenen Ball hinterhertobten. Außerdem war es eine tolle Erfahrung, barfuß durch den Wald zu gehenein gutes Mittel, um sich zu spüren, den Waldboden zu spüren, das Fell der Hunde mit den Füßen zu streicheln sowie Baumstämme zu ertasten. Alles in allem bin ich froh, die Chance bekommen zu haben, an einer solchen Therapie teilnehmen zu dürfen, denn sie hat mir gezeigt, dass das Leben nicht nur schwarz und dunkel ist, sondern ganz viele schöne Facetten besitzt.“

 

Erfahrungsbericht einer Klientin, nach der zweiten Einheit:

 

„Dieses Mal verspürte ich Vorfreude auf die Therapie mit den Hunden, die aus der vorangegangenen Therapiestunde resultierte und weniger Zweifel, was meine Antriebsschwäche anging. Ich ging sehr motiviert in die Therapiestunde. Dieses Mal wurde eine für mich ganz besondere Aufgabe gestellt: Mir wurde eine der drei Hündinnen anvertraut, Giulia, die ich zunächst an der Leine führen sollte. Das war zunächst recht aufregend für mich, aber gleichzeitig empfand ich sehr große Freude, dass man mir Giulia anvertraute. Ich war erstaunt, wie gut sie mich akzeptierte und wie toll es klappte, immer wieder den Kontakt zu ihr herzustellen. Das gab mir unheimlich viel. Als wir schließlich im Wald angekommen waren, machten wir große Seifenblasen, was einen zusätzlichen Entspannungseffekt hatte. Der Wald in Verbindung mit den Hunden und Miriam gibt mir eine schon fast vergessene Gelassenheit und Geborgenheit, die ich in den nächsten Stunden gerne wieder erfahren möchte.“

 

Mit allen Sinnen genießen.
Mit allen Sinnen genießen.